An kaum einem anderen Ort geschehen tagtäglich so häufig Unfälle wie auf den viel befahrenen Straßen. Allein im Jahr 2015 kam es dem statistischen Bundesamt zufolge im Deutschen Straßenverkehr zu über 2,5 Millionen Verkehrsunfällen. Die Dunkelziffer dürfte jedoch weitaus größer sein, da etliche Vorfälle nicht gemeldet werden. Dabei gab es insgesamt 393.432 Verletzte Personen, 3459 kamen sogar ums Leben. Vergleicht man zudem die beiden Folgejahre 2017 und 2018 miteinander, ist ein sehr deutlicher Anstieg in der Statistik zu verzeichnen. Innerhalb von nur einem Jahr nahm die Anzahl der in einen Verkehrsunfall involvierten Verletzten um 5706 zu. Prozentual bildet dies eine Summe von 1,44 Prozent. Ähnlich sieht es bei den durch Unfälle getöteten Personen im Straßenverkehr aus. 2017 betrug die Zahl der tödlich Verunglückten noch 3180 – im Jahr 2018 waren es hingegen bereits 3275. Zwar ist im Gegensatz zu 2015 ein leichter Rückgang erkennbar, dieser steigt jedoch durch die immer schwerwiegenderen Zwischenfälle auf den Straßen kontinuierlich weiter an.

Frauen oder Männer: Wer trägt durchschnittlich das größere Unfallrisiko?

Es dürfte kein Geheimnis sein, dass Männer eher zu einer risikobereiten und riskanteren Fahrweise im Straßenverkehr neigen als Frauen. Betrachtet man den summierten Anteil aller im Jahr 2017 verunglückten Verkehrsteilnehmer in Deutschland, so lagen männliche Beteiligte mit insgesamt 55,5 Prozent weitaus über den weiblichen Beteiligten, die mit 44,5 Prozent zu vermerken sind. Durchaus markanter wird der Unterschied, wenn man nun noch die Quote der tödlich Verunglückten hinzuzieht. Denn bei den männlichen Opfern machte dies ganze 73,9 Prozent aus – Frauen und Mädchen hingegen waren lediglich zu 26,1 Prozent davon betroffen.

Autofahrer sind an Verkehrsunfällen am häufigsten beteiligt

Das wohl meist genutzte Fortbewegungsmittel ist zweifelsohne ein Pkw. Deswegen sind Halter eines Kraftfahrzeuges auch viel gefährdeter und laufen meist höherer Gefahr entgegen, in einen Verkehrsunfall verwickelt zu sein. Schätzungsweise 380.000 Pkw-Fahrer waren allein 2015 an Unfällen mit Personenschäden beteiligt, wobei über die Hälfte der Fahrer selbst an dem verheerenden Verkehrsgeschehen Schuld trug. Weiterhin besagen diverse Unfallstatistiken, dass rund 50 Prozent der tödlich verletzten Unfallopfer in einem Auto ums Leben gekommen sind. Statistisch gesehen ist die häufigste Unfallursache mit 16 Prozent falsches Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren oder Ein- und Ausfahren. Knapp dahinter folgt die Missachtung der Vorfahrtsregeln mit 15 Prozent und die nicht Einhaltung des vorgeschriebenen Sicherheitsabstandes mit 14 Prozent.  Überraschenderweise stehen Verkehrsunfälle durch Alkohol am Steuer mit nur drei Prozent an letzter Stelle.

Unfälle zeigen uns tagein tagaus welche fatalen Auswirkungen sie auf unser Leben haben können. In nur einem Moment der Unachtsamkeit kann ein unvorstellbar hoher Schaden zustande kommen. Grade für Kfz-Halter ist eine passende Versicherung von großer Bedeutung, um übermäßig teure Kosten zu vermeiden. Mit Hilfe der BW-Assekuranz sind Sie in jeder Situation auf der Straße ausreichend durch eine für Sie bestimmte Versicherung geschützt, die ohne Weiteres sämtliche zustande gekommenen Schäden begleicht und Sie entlastet.

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