Jährlich führt das Statistische Bundesamt Protokoll über sämtliche Ereignisse auf Deutschen Straßen und klärt die Öffentlichkeit anschließend über die Ergebnisse auf. Konkret sind damit alle in einem Jahr gemeldeten Verkehrsunfälle gemeint, die entweder durch Fußgänger, Fahrradfahrer, Auto- und Lkw-Fahrer oder Motorradfahrer verursacht werden. Mit Hilfe der regelmäßig durchgeführten Analysen, ermitteln Experten die größten Gefahren und Unfallrisiken um dementsprechend Maßnahmen zu ergreifen, welche die Anzahl der verunglückten Verkehrsteilnehmer wirkungsvoll bekämpfen sollen.

Tragischerweise gab es 1970 mit insgesamt 21.000 Verkehrstoten den absoluten Höchstsatz der laut Statistik je in Deutschland gemessen wurde. Die Todes- und Verletztenrate kam seitdem zwar zu einem deutlichen Rückgang, da 1998 vergleichsweise “nur” knapp 7.800 Unfallopfer an den Folgen ihrer Verletzungen erlegen sind. Allerdings entwickelte sich der durchaus positive Umschwung in den letzten Jahren wieder in eine eher skeptische Tendenz. Wie genau sich die Unfallquote im vergangenen Jahrzehnt geformt hat, erläutern wir im nächsten Abschnitt näher.

Bis 2013 sank der Anteil der Verkehrsunfallopfer kontinuierlich – seitdem gerät die Quote wieder allmählich aus dem Gleichgewicht

Gab es 2008 noch schätzungsweise 4.477 Verkehrstote und insgesamt 409.047 Verletzte, waren es zehn Jahre später nur noch 3.275 Tote und 396.018 leicht- und schwer Verletzte. Auch wenn dies prägnant eine Regression zum Vorschein bringt, bleibt dennoch die Tatsache bestehen, dass diese Zahlen mit mehr Pessimismus als Optimismus zu genießen sind. 2017 gingen noch ca. 100 weniger Todesopfer und rund 6000 weniger Verletzte als im Folgejahr hervor. Doch besonders erschreckend ist die Veränderung in Bezug auf die Anzahl der Verkehrsunfälle im Allgemeinen betrachtet. Diese nimmt Jahr für Jahr konstant zu und entwickelt sich in eine negative Richtung.

Polizeilich erfasste Verkehrsunfälle: Fast jedes Jahr gibt es eine Steigerung gemeldeter Zwischenfälle

Mit 2.293.663 polizeilich bekannt gegebenen Straßenverkehrsunfällen in der Summe von 2008, ist bei einer direkten Gegenüberstellung zu 2018 eine ernstzunehmende Anhebung von 342.805 zusätzlichen Vorfällen zu erkennen. Auch wenn dabei die Quote der Verletzten und getöteten Zivilisten zum gegenwärtigen Zeitpunkt verhältnismäßig kleiner ausfällt, erfassen die Straßenverkehrsunfälle auch jegliche Unfälle, bei der ein Sachschaden entstanden ist. Demnach ist die Wahrscheinlichkeit in einen Verkehrsunfall verwickelt zu sein deutlich gewachsen, wobei potentielle Schäden an Fahrzeugen immer häufiger zustande kommen. Zwischen 2009 und 2010 liegt eine erhöhte Differenz von 100.000 Unfällen vor – 2015 fanden sogar über 110.000 mal öfter Unfälle statt als noch im Vorjahr. Nimmt man außerdem das Jahr 2008 als Basisjahr sämtlicher Verkehrsgeschehen, so hält 2017 aktuell den Spitzenrekord mit 2.340.442 der am meisten verursachten Sachschäden – eine Abweichung von über 360.000 zum Basisjahr. Diese Statistiken beweisen, dass ausreichend Sicherheit auf den Straßen ein wesentlicher Bestandteil im Alltag jedes Fahrzeughalters werden sollte.

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