Schon seit langer Zeit steht fest, dass das einst erfolgreiche Konzept der gesetzlichen Altersvorsorge in Form der allgemein geltenden Rentenversicherung nicht mehr den Zweck erfüllt, der eigentlich dahinter stecken sollte. Nämlich einen wohlverdienten Ruhestand, den es ohne jegliche Geldsorgen zu genießen gilt. Eine Vorstellung von der selbst die gegenwärtigen Ruheständler nur träumen können. Denn die Realität spiegelt nicht die ursprüngliche Intention der gesetzlichen Rentenversicherung wieder. Senioren fühlen sich im Stich gelassen, da sie ein Leben lang hart arbeiten mussten und im Ruhestand nun nicht mal mehr auf eine stabile finanzielle Unterstützung vom Staat vertrauen können. Daraus entstehen unzumutbare Konflikte – sowohl für Rentner als auch für den Staat, da es diesem nicht gelingt, den Interessen und existentiellen Bedürfnissen der Deutschen Bürger in vollem Maße nachzukommen. Doch weshalb können wir uns schon zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr auf die staatlichen Hilfeleistungen stützen, obwohl die praktische Umsetzung noch zu Beginn einwandfrei funktionierte?

Wesentliche Ursachen für das Scheitern der gesetzlichen Rentenversicherung

Konnte man noch bis vor knapp 20 Jahren unbeschwert in die Rente starten, so ist heute kaum noch etwas von der Zuversicht und dem Optimismus bei angehenden Ruheständlern zu sehen. Angesichts der Unzuverlässigkeit hinsichtlich der labilen finanziellen Lage im Alter, um die sich der Staat kümmern sollte, sind die Bedenken der Deutschen Bürger gut nachvollziehbar. Das sogenannte Umlageverfahren bildet das Fundament der gesetzlichen Rentenversicherung und lässt sich simpel definieren. Sämtliche Beträge der Beitragszahler gelangen erstmals in die Rentenkasse und werden dann meist unverzüglich wieder an die Rentnerhaushalte ausgeschüttet. So weit so gut. Dies mag zwar zu Beginn noch ordnungsgemäß verlaufen zu sein. Jedoch haben sich im Laufe der Zeit unscheinbare Makel zu großen Problemen entwickelt. Das wohl größte Hindernis der gesetzlichen Rentenversicherung ist der demografische Wandel.

So verhindert der demografische Wandel das reibungslose Funktionieren der gesetzlichen Rentenversicherung

Der demografische Wandel dürfte die wohl schwierigste Hürde sein, der sich die gesetzliche Rentenversicherung stellen muss. In den 1990-er Jahren wurde die Rente von nur einer Person von knapp drei Beitragszahlern abgedeckt. Etwa 25 Jahre zuvor waren es sogar noch fünft Beschäftigte, die für das Einkommen eines Rentners verpflichtet waren. Mittlerweile ist jedoch genau das Gegenteil der Fall. Aktuell sind nur noch zwei Erwerbstätige für das Rentenaufkommen einer Person verantwortlich. Doch ohne neue wirksame Reformen kommen noch verheerendere Belastungen auf die Beitragszahler zu. Sind aus staatlicher Seite aus bis 2050 immer noch keinerlei sinnvolle Maßnahmen in Kraft getreten, so wird bis dahin noch maximal ein Beitragszahler für die Rente eines Ruheständlers aufkommen. Da die Geburtenrate nicht so steigt, wie sie es tatsächlich sollte und die Lebenserwartung der Menschen entgegenwirkend kontinuierlich anwächst, ist es höchstwahrscheinlich, dass genau dieses Szenario Wirklichkeit wird. Die Folgen wären schlimmer als es noch jetzt scheinen mag. Denn für die Aufrechterhaltung der Deutschen Bevölkerung müsste die Geburtenziffer bei mindestens 2,1 Kindern je Frau liegen. Allerdings sind von Generation zu Generation immer häufiger Rückgänge statt Expansionen zu verzeichnen. Ohne zweckgemäße Regelungen in zukunftsnaher Aussicht würden in nicht allzu langer Zeit so gut wie alle Rentner in das Existenzminimum oder gar darunter gleiten.

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