Allein im Jahr 2017 registrierte man in Deutschland Sachschäden in Höhe von fast drei Milliarden Euro – Schäden die einzig und allein durch verheerende Unwetter hervor gerufen wurden. Diese Werte zeigen zudem eine Steigerung von insgesamt 400 Millionen Euro zum Vorjahr. Verursacht wurden die kostspieligen Verluste zu 90 Prozent durch Sturm und Hagel – den wohl bedrohlichsten Risikofaktoren der Naturgewalten. Starkregen und Hochwasser sind auf die restlichen zehn Prozent zurückzuführen. Waren solch extreme Wetterverhältnisse vor nicht allzu langer Zeit noch eher ungewöhnlich, sind die immer wieder kehrenden Naturgefahren aktuell eine akute und ernstzunehmende Bedrohung, die uns vor immer größere Herausforderungen stellt.

Da in Deutschland keine staatliche Absicherung bei Naturkatastrophen besteht, müssen Geschädigte ihre Kosten für einen Wiederaufbau selbst tragen. Denn in den meisten Fällen stehen Leidtragende nicht unter dem Schutz einer passenden Wohngebäudeversicherung. Eine Umstellung, die erforderliche Schutzmaßnahmen voraussetzt um solchen Gefahren tatkräftig entgegenzuwirken, wird trotz der zahlreichen Warnsignale nicht mit ausreichend Ernsthaftigkeit entgegen genommen. Wir klären Sie über die wichtigsten Merkmale einer Wohngebäudeversicherung auf und erläutern sämtliche Vorteile, die sie erwarten.

Für welche Schäden kommt eine Wohngebäudeversicherung im Normalfall auf?

Die drei wesentlichen Bestandteile, mit der sich eine Wohngebäudeversicherung befasst sind zum einen Schäden, verursacht durch Brand und Leitungswasser und zum anderen Schäden, welche durch schwere Stürme zustande gekommen sind. Diese drei essentiellen Grundgefahren lassen sich noch genauer spezifizieren. Bei einem Feuerschaden sind  Ereignisse wie zum Beispiel Brände, Explosionen oder Blitzeinschläge mitinbegriffen. Austretendes Leitungswasser, Rohrbrüche oder Frostschäden werden von der Versicherung für Leitungswasser abgedeckt. Und zu guter Letzt kommt die Sturmversicherung zum Einsatz, wenn Hagel oder Gewitterstürme Sachschäden anrichten.

Welche zusätzlichen Leistungen bieten Wohngebäudeversicherungen weiterhin an?

Neben den oben genannten Schäden, besteht die Möglichkeit additive Vorkehrungen zu treffen, indem Sie beispielsweise Schutz bei Überschwemmungen, Erdbeben, Lawinen oder Erdrutschen separat anfragen. Je nach Versicherungstarif wird grundsätzlich zwischen zwei Anforderungen unterschieden. Prinzipiell sind Schäden, die unmittelbar am versicherten Wohngebäude zugeführt werden, meist als Grundbestandteil im Vertrag geregelt. Erweiterter Schutz für Garagen oder Werkstätten muss meist als zusätzliche Option gebucht werden. Doch oft sind auch diese Leistungen bei manchen Versicherungsgebern bereits im Grundschutz inbegriffen.

Weitere Kosten, die in der Zuständigkeit einer Wohngebäudeversicherung liegen

Reine Schadensregulierungen zählen zwar zu den Hauptbestandteilen einer Wohngebäudeversicherung. Jedoch gehören hierzu weitere Begleichungen, wie etwa Reparatur- und Instandsetzungskosten, Aufwendungen für einen Gebäudeabriss und den daraus entstehenden Räumungskosten oder aber auch sämtliche Kosten, die notwendig sind, um ein Haus bei einem Totalschaden unter jeglichen Voraussetzungen wieder aufzurichten.

Eine Wohngebäudeversicherung ist zwar keine Pflicht, jedoch ist sie für jeden Hausbesitzer bestens geeignet und sichert Sie bei Verlusten rundum ab. Zieht man vor allem die aktuellen Wetterverhältnisse näher in Betracht, rentiert sich eine Wohngebäudeversicherung umso mehr für jeden Grundstücksbesitzer.

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